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Design, Fotografie und Kunst im Zusammenhang sehen

Zur Geschichte und Konzeption der Galerie der Moderne

Im Jahr 1977 gründet Stefan Vogdt die Galerie der Moderne. Sie liegt in der Kurfürstenstraße im Münchner Stadtteil Schwabing. Die Ausstellungsräumlichkeiten der Galerie umfassen heute eine Fläche von mehr als 900 Quadratmetern. Die Galerie verfügt neben anderen, zumeist von der Straße einsehbaren Präsentationsräumen über einen großen, von Oberlichtern mit Tageslicht versorgten Ausstellungsraum für Kunst und Fotografie, der gewissermaßen ihr Herzen bildet.

Geschichte

Am Beginn von seiner Galeristentätigkeit befasst sich Stefan Vogdt mit dekorativen Objekten des Jugendstils, hauptsächlich französischer Provenienz. Die Bandbreite reicht dabei vom Art Nouveau-Glas über Plakate hin zu Einrichtungsgegenständen, Möbeln der Zeit und Skulpturen. In den Mitachtzigern tritt die Epoche des Art Déco nachhaltig in den Aufmerksamkeitsfokus des Galeristen. Mit wachsender Erfahrung und Kennerschaft gelingt es ihm, immer bedeutendere und kunsthistorisch wertvollere Objekte und Möbel aufzuspüren und zu erwerben. Münchner Museen werden auf ihn aufmerksam und in der zweiten Hälfte der 80er Jahre kann der Galerist viele Kunstgegenstände und Designobjekte vor allem an die Neue Sammlung unter ihrem damaligen Direktor Hans Wichmann verkaufen. Darunter befinden sich Glaskunstwerke von René Lalique, Arbeiten des Silberschmieds Jean Elisée Puiforcat, Möbelstücke aus Edelhölzern von Jacques-Émile Ruhlmann und Tapisserien u.a. von Fernand Léger.


Konzeption


Im ersten Jahrzehnt nach Gründung der Galerie 1977 standen zuerst die Objekte der angewandten Kunst im Mittelpunkt der Tätigkeit. Oft musste erst einmal ein Bewusstsein für ihre Bedeutung bei Museumskuratoren und Sammlern geweckt werden. Es galt einer Kunst, die sich auch nützlich macht, ihren Ort im Museum und ihren Stellenwert bei Kritik und Publikum zu sichern. In den 90er Jahren nimmt Stefan Vogdt zunehmend die Architektur und ihre Widerspiegelung im Medium der Fotografie in den Blick. Die Architekturfotografie entwickelt sich zu einem Schwerpunktthema der Galerie. Der Galerist, der in enger Verbindung zu seinen Sammlern steht, präsentiert ihnen Objekte, Architekturmöbel, Fotografien und zunehmend auch Malerei auf eine Weise, dass Ensembles entstehen und sich ein Gesamteindruck vermittelt. Dies darf auch als Gegenreaktion eines Praktikers auf puristisch-abstrakte white cube-Konzepte verstanden werden, die sich in dieser Zeit vor allem unter Kunsthistorikern und Kritikern großer Beliebtheit erfreuen. Stefan Vogdt hält es für wichtig, dass sich die einzelnen Kunstsparten wechselseitig kommentieren und so dem Sammler und Besucher erschließen.

Engagement für junge Kunst

An die Seite der eingeführten Tätigkeitsfelder der Galerie tritt ab 2000 die Unterstützung junger Künstlerinnen und Künstler. In Zusammenarbeit mit der Münchner Akademie der Bildenden Künste, ihren Professoren und Klassenverbänden plant die Galerie in den nächsten Jahren Überblicksausstellungen in den beiden Reihen „Junge Münchner Malerei“ und „Junge Münchner Fotografie“. Wie junge Künstler der Klasse von Jerry Zeniuk ihre Gedanken über die Farbe in der Malerei materialisieren, demonstrierte die erste Veranstaltung der Reihe im Frühsommer dieses Jahres. Die Ausstellungen verfolgen den Zweck die Nachwuchskünstler behutsam in den Kunstbetrieb einzuführen sowie die Sammler der Galerie für neue, junge Richtungen und Tendenzen in den Bildenden Künsten zu begeistern.

Im Bereich der Fotografie setzt die Galerie auf international renommierte Künstler, zu denen u.a. Pentti Sammallahti, Klaus Kinold, Wang Wusheng und Yamamoto Masao zählen.

 

 
       
         
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